Newsletter
Zielgerichtete E-Mail-Kampagnen mit Opt-in-Empfängern, Absenderkonfiguration, Planung und Zustellstatistiken erstellen.
Newsletter
Mit Newslettern erstellt ein Workspace E-Mail-Kampagnen, adressiert angemeldete Empfänger*innen, sendet über konfigurierte Absender und prüft die Zustellung.
Newsletter konfigurieren
- Das Feature
newslettersmuss im Workspace aktiviert sein und deine Rolle braucht Newsletter-Berechtigungen. - Öffne Workspace-Einstellungen -> Newsletter, um die Monatsnutzung für Einblick-gehosteten Versand zu prüfen, den Anmeldemodus festzulegen und verfügbare SMTP- oder Google-Workspace-Absender zu sehen. Absenderkonten, DNS-Verifizierung von Versanddomains und Domain-Identitäten konfigurierst du unter Workspace -> E-Mail.
- Lege fest, ob Newsletter-Anmeldungen über die Public API sofort abonnieren oder erst nach E-Mail-Bestätigung versandbereit sind.
- Pflege Newsletter-spezifische Zielgruppenlisten unter Kontaktgruppen.
Kontaktgruppen
- Erstelle Kontaktgruppen unter Kontaktgruppen. Listen zeigen Mitgliederzahlen, und jede Detailseite lässt dich zwischen Gruppen wechseln, Metadaten bearbeiten, einzelne aktive Kontakte hinzufügen und bestehende Mitglieder entfernen.
- In der Kontaktliste können Auswahlaktionen aktive Kontakte zu einer bestehenden Gruppe hinzufügen oder aus der Auswahl eine neue Gruppe erstellen. Benutzer*innen mit Leserecht für Newsletter sehen Kontaktgruppen außerdem als Spalte und Filter in Kontakttabellen.
- Jede Gruppe hat einen aus dem Titel erzeugten Slug. Public-Signup-Commands können Kontakte über diese Slugs zu veröffentlichten Gruppen hinzufügen.
- Archivierte Kontaktgruppen verschwinden aus der Kampagnenauswahl und aus der aktiven Gruppenliste.
Kampagne erstellen
- Öffne Newsletter, erstelle einen Entwurf und wähle eine Startvorlage: Leer, Basic oder Einblick-Stil.
- Pflege unter Kampagneneinstellungen internen Namen, Betreff, Preheader, Absenderidentität und Zielgruppe. Die Identität liefert Absendertyp, Von-Adresse, Absendername und Reply-to-Adresse; diese Werte sind in der Kampagne schreibgeschützt.
- Baue die E-Mail aus Newsletter-Blöcken: Container, Überschrift, formatierter Rich Text, Bild, Button, Trennlinie, Abstand, Spalten und Abmeldung.
- Speichere Editor-Änderungen ausdrücklich über Speichern oder Cmd/Ctrl+S. Beim Versand speichert Einblick ungesicherte Inhalte zuerst.
Mit einem Doppelklick auf den Kampagnentitel im Editor-Header benennst du die Kampagne um. Wenn du den Editor mit ungesicherten Inhalten schließt, kannst du speichern und schließen, die Änderungen verwerfen oder weiterbearbeiten.
Nur Kampagnen im Status draft sind bearbeitbar. Sobald eine Kampagne geplant, im Versand, gesendet, abgebrochen oder blockiert ist, werden Inhalt und Zielgruppe schreibgeschützt.
Leer startet mit einem leeren Inhaltscontainer und einem Abmelde-Footer. Basic ergänzt Starttext und einen Call-to-Action-Button. Einblick-Stil legt ein gebrandetes Beispiel mit Logo, Bannerbild, zweispaltigem Abschnitt und Footer an.
Der Editor unterstützt Drag-and-drop-Layout, Desktop- und Mobilvorschau, Theme-Farben, Schriftfamilie und Schriftgröße, Blockabstände, Container-Hintergrund/Innenabstand/Ecken, Button-Ausrichtung und -Größe sowie Bildbreite und Bildecken. Rich Text unterstützt Fett, Kursiv, Links, Listen, Inline-Textfarbe, eine Standard-Schriftgröße, Schriftgrößen pro Block und Empfänger-Variablen wie Kontaktname, E-Mail, Firma, Position, Telefon und Abmelde-URL. Bildblöcke können Uploads, externe URLs oder KI-generierte Bilder aus dem gemeinsamen Newsletter-Ordner verwenden. Die Generierung nutzt die KI-Limits des Workspaces; Prompts dürfen bis zu 2.000 Zeichen lang sein und generierte Dateien über 15 MB werden abgelehnt.
Kampagnendetail und Bearbeitung
- Eine Kampagnenzeile öffnet Vorschau, Status, Absender, Empfängerzahlen und eine Versandbereitschafts-Checkliste. Metadaten, Absender und Zielgruppe pflegst du unter Kampagneneinstellungen; der Editor ist auf Inhalt und Theme begrenzt.
- Entwürfe senden Tests auf der Detailseite. In anderen Kampagnenstatus bleiben Inhalt und Zielgruppe gesperrt.
- Jede Kampagne kann in einen neuen
draftdupliziert werden; Metadaten, Inhalt, Absendereinstellungen und Zielgruppen werden kopiert. - Kampagnen in
sending,sent,cancelledoderblockedverlinken zur Analysetabelle.
Zielgruppe und Opt-in
Kampagnenzielgruppen können einzelne Kontakte, Kontaktgruppen, Benutzer*innen, Benutzergruppen und Organisationen enthalten. Organisationsziele werden zu den Kontakten dieser Organisation aufgelöst.
Der Zielgruppen-Editor speichert jedes Ziel als typisierte Zeile. Kontaktgruppen-Zeilen können außerdem direkt eine neue Gruppe erstellen und nach dem Speichern zur Kampagne hinzufügen.
Vor dem Versand löst Einblick die Zielgruppe auf und zeigt Empfängerzahlen:
- Berechtigte Empfänger*innen haben eine gültige E-Mail-Adresse und eine aktive Newsletter-Anmeldung.
- Fehlendes Opt-in bedeutet, dass die Adresse noch nicht angemeldet ist.
- Abgemeldete, ungültige und doppelte Adressen werden ausgeschlossen.
Nur berechtigte Empfänger*innen werden in die Zustellung übernommen. Den Anmeldestatus eines Kontakts verwaltest du auf der Kontaktdetailseite.
Einblick prüft die Berechtigung noch einmal unmittelbar vor der Übergabe jeder E-Mail an den Provider. Meldet sich eine Adresse nach Kampagnenstart ab, wird ihre Zustellung abgebrochen statt gesendet.
Öffentliche Anmeldung
- Gib einem API-Schlüssel die Write Action
newsletters.signup, bevor externe Formulare den Signup-Command aufrufen können. - Der Command akzeptiert E-Mail sowie optional Vorname, Nachname, Kontaktgruppen-Slugs, Locale und Confirmation-URL.
- Einblick erstellt oder aktualisiert den Kontakt, fügt ihn zu passenden veröffentlichten Gruppen hinzu und abonniert sofort oder liefert
pending_confirmation. Unbekannte Gruppen-Slugs lassen den Command fehlschlagen. - Im Double-Opt-in-Modus sendet Einblick eine Bestätigungs-E-Mail und lässt die Anmeldung ausstehend, bis der Link geöffnet wird. Bestätigungs-Tokens laufen nach sieben Tagen ab. Eine eigene
confirmationUrlmuss eine absolutehttp- oderhttps-URL sein; sie kann{token}enthalten oder bekommt den Token als Query-Parameter.
Senden und planen
- Nutze Test senden, um den aktuellen Entwurf an eine Testadresse zu schicken.
- Nutze Jetzt senden, um berechtigte Empfänger*innen sofort in die Warteschlange zu stellen.
- Nutze Planen, um die Kampagne für ein späteres Datum und eine lokale Uhrzeit vorzubereiten. Geplante Kampagnen können vor Versandbeginn abgebrochen werden.
- Das Versand-Popover blockiert Kampagnen ohne Zielgruppe oder berechtigte Empfänger*innen und speichert ungesicherte Editor-Inhalte vor dem Versand.
- Wähle unter Kampagneneinstellungen eine verwaltete, SMTP- oder Google-Workspace-Absenderidentität. Verwaltete Identitäten nutzen eine verifizierte Newsletter-Domain oder die Workspace-Fallback-Adresse; Absender und Reply-to können in der Kampagne nicht getrennt geändert werden.
Nutzung und Limits
Einblick-gehosteter Versand zählt monatliche Empfänger*innen. Beim Einreihen einer Kampagne wird die berechtigte Empfängerzahl reserviert und anschließend je nach Zustellung als gesendet, fehlgeschlagen oder blockiert verbucht. Wenn ein Workspace-Limit erzwungen wird, kann das Einreihen blockiert werden, falls die Kampagne das verbleibende Kontingent überschreiten würde.
Analyse und Abmeldung
- Öffne die Analyseseite einer Kampagne, um angenommene, zugestellte, zurückgewiesene, als Spam gemeldete, unterdrückte, annahmeunklare, blockierte und abgebrochene Zustellungen zu prüfen. Annahme unklar bleibt bis zur Klärung ausstehend.
- Jede Zustellzeile zeigt Empfänger*in, Quelle, Status, Versuche, letztes Ereignis und eine Fehlermeldung, wenn vorhanden.
- Newsletter-E-Mails enthalten Abmelde-Handling und List-Unsubscribe-Header. Wenn der Kampagneninhalt die konkrete Abmelde-URL nicht bereits enthält, hängt Einblick einen kleinen Abmelde-Footer an.
- Wenn sich eine Adresse abmeldet, markieren spätere Kampagnenvorschauen sie als abgemeldet und schließen sie vom Versand aus.
- Beim verwalteten Absender können eine frühere dauerhafte Zurückweisung, Spam-Beschwerde oder Provider-Unterdrückung spätere Zustellungen blockieren, bevor sie in den Postausgang gelangen. SMTP- und Google-Workspace-Absender nutzen diese Versand-Sperrliste noch nicht. Vom Provider als Unterdrückt gemeldete Zustellungen zählen als fehlgeschlagen.